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Bayerisches Moor- und Torfmuseum

am NSG Kendlmühlfilzen

Im Jahre 1920 errichtete der Bayerische Staat in Bernau ein Gefängnis. Die Strafgefangenen wurden täglich mit der Feldbahn in die vier Kilometer entfernte "Kendlmühlfilzn" gefahren, wo sie Torf stechen mussten. Der getrocknete Torf wurde im Torfbahnhof an der Bahnstrecke München-Salzburg verarbeitet und verladen. 1988 gab der Bayerische Staat den Torfbetrieb auf. Der "Verein für Industrie- und Technikgeschichte im Chiemgau" pachtete die Anlage, hält sie in Stand und ermöglicht den Besuchern die Besichtigung dieses interessanten Industriedenkmals.

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Die Besichtigung des Moor- und Torf-Museums findet ausschließlich mit einer Führung statt. Anhand eines Dioramas kann sich der Besucher eine Vorstellung von der gesamten Anlage des Torfbahnhofs mit den dazu gehörigen Gleisanlagen im Moorgelände machen. Außerdem werden die einzelnen Maschinen zur Torfverarbeitung wie z.B. die in Europa einmalige Torfpresse vorgeführt und erklärt. Des weiteren wird die Geschichte des Torfabbaus anschaulich mit Exponaten, Bildern, Fotos und erklärenden Texten lebendig gemacht. Ein Einblick in die besondere Pflanzen- und Tierwelt der Nieder- und Hochmoore Bayerns rundet den Besuch im Museum ab. Eine besondere Attraktion, vor allem für die jugendlichen Besucher, ist die Fahrt mit einer Schmalspurbahn. 

Quelle: Chiemseeagenda und Chiemsee Verlag / 04.02.2008

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